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Wie regional hätten Sie es denn gerne?

02. March 2015

Das Thema des 3. Ostschweizer Food Forum dreht sich rund um den „Megatrend Regionalität“.

Dieses zukunftsweisende Thema gibt viel her: So beschäftigt das Konsumentenbedürfnis die gesamte Lebensmittelbranche von der Urproduktion über die Verarbeitung und Vermarktung bis zum Verkauf. Schnell kommen relevante Fragen auf wie, braucht es Zertifizierungen, wie definiert sich eine Region oder sind im Juni geerntete Schweizer Tomaten wirklich energieeffizienter als solche aus Spanien? Summa summarum ein idealer Aufhänger – auch für eine Podiumsdiskussion.  Bereits heute kann man sagen, dass die Veranstaltung am 5. März viele Antworten liefert. Sie wird aber auch neue Fragen aufwerfen. Entgehen sollte sich das niemand lassen, denn der Tag liefert gewaltiges mentales Kraftfutter für lokale Produzenten. Nicht zuletzt erhalten die Teilnehmer Zugang zu den aktuellen Daten einer Online-Befragung, die extra für das 3. Ostschweizer  Food Forum durchgeführt wurde. Denn im Zeitraum vom 2. bis 9. Februar 2015 befragte das Zürcher Marktforschungsunternehmen Marketagent.com unter Leitung von Ursula Kaspar 1002 Schweizer (50.4%) und Schweizerinnen (49.6%) im Alter von 18 bis 65 Jahren zum Thema Regionalität. Erste Ergebnisse der Umfrage wurden auf einer Medienorientierung bei der Firma Fine Funghi in Gossau/ZH präsentiert. 32% attestieren regional angebauten oder produzierten Lebensmitteln ein sehr gutes Image, weitere 55% ein gutes Image. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Qualitätswahrnehmung von regionalen gegenüber nicht-regionalen Produkten: über 90% finden, dass regional produziertes Gemüse, Eier und Früchte besser oder mindestens ebenso gut sind, wie nicht-regionale Produkte. Dass diese Qualitätswahrnehmung stark emotional geprägt ist zeigt sich bei der Frage, was Regionalität für die einzelnen Produkte bedeutet. Denn diesbezüglich sind sich die Schweizerinnen und Schweizer uneins, ob „innerhalb der Gemeinde“, „in einem Umkreis von 20 km des Verkaufsorts“, „innerhalb des Kantons“ oder gar eine „länderübergreifende Region“ den Begriff korrekt definiert. Interessant sind aber auch die Kaufmotive für regionale Produkte: 37% kaufen diese, weil sie frischer sind als nicht-regionale und 43% schätzen es, den Ursprung der Produkte nachvollziehen zu können. Ökologische Gründe spielen für 48% eine Rolle, aber für 60% steht klar die Unterstützung der lokalen Wirtschaft an erster Stelle.

Weitere Einsichten in das Konsumverhalten in Bezug auf Regionalität gibt es am 5. März auf dem 3. Ostschweizer Food Forum in Weinfelden.


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